Schieferverkleidung

Schiefer wird umweltfreundlich aus regionalen Vorkommen gewonnen, in natürlichen Verfahren verarbeitet und ist zu 100 % recycelbar. Die bauphysikalischen Eigenschaften des Schiefers überzeugen: Robustheit, Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit. Und mit Schiefer sieht ihr Haus einfach edel aus. In einem geschieferten Haus genießt man das Gefühl, von Millionen Jahre alter massiver Natur umgeben zu sein.

Überraschend farbig: Einfach „Schiefergrau“? Die Oberflächen dieses seidig glänzenden Gesteins begeistern durch zahllose Farbnuancen, die sogar ins Rötliche und Grünliche spielen können. Verantwortlich für die Farbgebung ist die jeweils spezielle Kombination aus Mineralien, Korngrößen und der Materialstruktur des Schiefers.

Schiefer und Wärme: Auch eine Schiefer-Verkleidung läßt sich mit dem System der vorgehängten, hinterlüfteten Fassade umsetzen. Mit Dämmmaterialien kombiniert wird ein optimaler Feuchte- und Wärmeschutz erreicht. Dies führt zu überraschend niedrigen Kosten.

Schiefer-Fassadengestaltung: Abgestimmt auf die etwa 15 gängigen Deckarten und über 250 Deckbilder, die man heute erzeugt, gibt es Schieferplatten in den unterschiedlichsten Formen. Als Deckunterlage wird im Allgemeinen eine Holzschalung verwendet. Die Rechteck-Deckung erlaubt eine Klammer-Befestigung direkt auf der Lattung. Als Unterlagen für Wand-Schieferdeckungen dienen neben Schalungen oder Lattungen auch nagelbare Bauplatten oder nagelbares Mauerwerk (Bimsbeton, Porenbeton, Holzspanbeton-Schalung usw.). Sogar Direktnagelungen auf nagelbare Bauplatten oder Mauerwerk sind möglich, weil Schiefer aufgrund seiner natürlichen Oberflächenstruktur den durch den Wandquerschnitt diffundierenden Dampf an jeder Stelle der Deckung entweichen lässt.